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Die Kirche
Maria am Gestade
Der Legende nach
soll die Kirche Maria am Gestade vom Passauer Bischof Madalvin
gegründet worden sein. Nach der Zerstörung durch die Mongolen
und Magyaren (907) soll Markgraf Leopold der Heilige die Kirche
wieder aufgebaut und Herzog Heinrich II. Jasomirgott sie
vergrößert haben.
Die jetzige Kirche
wurde in zwei Etappen gebaut:
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1330 - 1367
entstand der hochgotische Chor.
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1394 bis 1414
wurde das spätgotische Langhaus erbaut.
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1417 wurde der
siebeneckige Turm vollendet.
Von 1357 - 1784 war
Maria am Gestade Passauer Offizialatskirche. Während der
Besetzung Wiens durch Napoleon (1809) war die Kirche
Militärmagazin, die Seitenkapellen dienten als Stallungen.
Kaiser Franz I.
ließ 1812 die Kirche wiederherstellen und übergab sie 1820 den
Redemptoristen.
Die Kirche
beherbergt Kunstwerke von hohem Rang:
Neben den
Glasfenstern im Chor (Mitte 14. Jahrhundert) vor allem zwei
gotische Tafelbilder (,,Verkündigung" und ,"Krönung
Mariens", um 1460), die Teile des ehemaligen gotischen
Flügelaltares waren; das ,,Hornperger Votivbild" (1462) beim
Klemensaltar; und in einer Nebenkapelle einen Steinaltar aus der
Renaissance (1520, nach seinem Stifter ,,Perger-Altar"
genannt).
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